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5 Fakten zum Passivrauchen.

Passivrauchen ist ein Gesundheitsproblem, das uns alle betrifft. Ein besseres Bewusstsein für die Gefahren, die Passivrauchen langfristig mit sich bringt verhilft zu Strategien, um diese zu vermeiden und zu verringern.

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Ich möchte Passivrauchen vermeiden

Tipps für die Überzeugungsarbeit

Passivrauchen betrifft zwei Bevölkerungsgruppen:
- Kinder, die sich nicht selbst schützen können
- Erwachsene Nichtraucher, die sich der Gefahr bewusst sind und sie vermeiden müssen

Sogar schon vor der Geburt kann ein Kind ein Tabakopfer sein. Dies ist der Fall, wenn die Mutter raucht oder, falls sie Nichtraucherin ist, wenn der Vater raucht oder wenn sie mit Rauchern zusammen ist. Zu den Folgen gehören z. B. Frühgeburten, Missbildungen und ein ungewöhnlich niedriges Geburtsgewicht. Bei Kleinkindern führt eine rauchende Umgebung zu Infektionen der Atemwege oder zu Ohrenentzündungen, begünstigt Asthmaanfälle und ist ein Risikofaktor für den plötzlichen Kindstod.

Kinder sind sich nicht bewusst, welche Gefahren der Tabakrauch darstellt und versucht nicht, sich davor zu schützen. Ein Kind, das 80% seiner Zeit in engen Räumen verbringt und Tabakrauch einatmet, wird eine Gewohnheit und später eine Abhängigkeit entwickeln.

Rauch enthält über 4.000, überwiegend toxische Stoffe und 40 krebserregende Substanzen, die sowohl vom Raucher als auch von seiner Umgebung eingeatmet werden.

Bei einem Nichtraucher, dessen Partner raucht, erhöht sich das Risiko, an Lungenkrebs zu sterben, um 25%. Auch andere Krankheiten, wie z. B. Herz-Kreislauf-Krankheiten, können auftreten.

Durch das Lüften eines verrauchten Raums wird der Tabakgeruch gemindert, aber die chemischen Bestandteile des Rauchs werden nur teilweise entfernt. Die Luftqualität in einem Raum, in dem sich ein Raucher aufgehalten hat, bleibt noch lange schlecht – auch wenn der Raucher schon längst gegangen ist.

Auch wenn öffentliche Plätze immer häufiger Nichtraucherzonen sind, ist es manchmal schwierig, die Belästigung durch Tabak zu vermeiden. Nichtraucher sollten zu ihrem eigenen Wohlbefinden eher Orte aufsuchen, an denen Rauchen verboten ist (Bars, Restaurants, Diskotheken usw.).

Für jedes deiner Ziele gibt es einen Helper, der dich unterstützt!

Helpers : Skinny

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Frag Skinny, er weiß immer, was zu tun ist.


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Expertenrat

Tobias Rüther

Experteninterview ansehen mit Dr. med. Tobias Rüther, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Spezialambulanz für Tabakabhängigkeit, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, LMU Klinikum der Universität München

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